Unser Sozialstaat braucht ein Update
10 Millionen Menschen nutzen den Sozialstaat nicht, obwohl ihnen Leistungen zustehen – etwa die Hälfte aller Berechtigten. Wir machen ihn so einfach, dass alle ihn nutzen können.
Tausende Behörden, Dutzende Leistungen, unzählige Formulare – keine Lösung.
Der Sozialstaat ist eine großartige Idee, die in einem reformunfähigen System feststeckt. Viele schrecken vor dem Bürokratiedschungel zurück, verlieren sich darin oder wissen gar nicht, dass sie einen Anspruch haben. Das Ergebnis: 13,4 Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut.
50 %
aller Leistungen werden nicht beantragt
10 Mio.
Menschen rufen ihre Leistungen nicht ab
75 %
der Armut entsteht durch Nicht-Inanspruchnahme
Sozialstaat geht einfach
Wir müssen den Sozialstaat nicht reformieren, um ihn bedienbar zu machen. WeFix.Social gibt ihm eine neue Benutzeroberfläche.
Ansprüche aufdecken
Berechtigte werden aktiv informiert – statt fragen zu müssen.
Alle Leistungen aus einer Hand
Ein Rechner, ein Antrag – über alle Sozialleistungen hinweg.
Vollautomatische Anträge
Formulare werden ausgefüllt, geprüft und direkt versendet.
Behördenkommunikation inklusive
Rückfragen, Nachweise, Bescheide – wir übernehmen den Schriftverkehr.
Auf Augenhöhe
Freundlich, ermutigend und ohne Amtsdeutsch.
Mehrsprachig
Der Sozialstaat in der Sprache, die Menschen verstehen.
Handlungsfähiger Staat statt Überlastung
Weil alles so kompliziert ist, landet jeder zweite Antrag bei der falschen Behörde – und muss trotzdem geprüft werden. Von den richtigen Anträgen sind 80 % unvollständig. Wir wirken wie ein Vorfilter. Wir sorgen dafür, dass nur vollständige, korrekte und vorgeprüfte Anträge beim richtigen Amt ankommen. Das entlastet die überforderten Behörden – ohne, dass sie etwas ändern müssen.
Vorteile für Kommunen
- Nur noch vollständige und korrekte Anträge – im richtigen Amt
- 90 % weniger Prüfaufwand
- Optimale Usability für echte Bürgernähe
- Verdeckte Armut vor Ort verringern
- Keine Kosten
- Keine Anbindung an IT-Systeme nötig
- Prozesse bleiben wie bisher – nur die Anträge werden besser
Alle Leistungen für Familien in einer Minute
Der Sozialstaat als One-Stop-Shop: Familien berechnen ihren Anspruch über alle Leistungen hinweg und beantragen direkt online – wir übernehmen den Papierkram.
WeFix.Social ist auf dem Weg – noch in der Beta-Phase
Seit November 2024 bauen wir. Noch ohne Werbung. Aber schon mit echten Familien, echten Anträgen und echtem Geld, das ankommt.
Ein Rechner für
Ein Rechner statt zehn Behörden-Websites. Inklusive all ihrer Wechselwirkungen.
Sofort-Online-Antrag
Anspruch prüfen und direkt beantragen – in wenigen Minuten. Auf dem Handy und ohne Papier.
Behördenkommunikation komplett digital
Vom Antrag bis zum Bescheid läuft alles über WeFix.Social.
7.000+
Anträge versendet
2.000+
Haushalte unterstützt
14 Mio. €
Armut reduziert
Massenskalierung ermöglichen
Durch Automatisierung der Antragsprüfung und eine KI-Sozialberatung, die Menschen durch den Prozess begleitet.
Wissenschaftlich begleitet
Eine randomisierte Studie des DIW Berlin untersucht, ob WeFix.Social die Inanspruchnahme von Sozialleistungen messbar erhöht – und findet erstmals heraus, wie groß das Problem der Nichtinanspruchnahme tatsächlich ist.
Weil es vor uns keinen leistungsübergreifenden Anspruchsrechner gab, wird dieser soziale Missstand bisher nur geschätzt.
Öffentlicher Launch 2027
Dann öffnen wir WeFix.Social für alle. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft wollen wir den Sozialstaat digitalisieren, Armut massenhaft beenden und zeigen, dass unser Staat handlungsfähig sein kann. Wohlfahrts- und Sozialverbände, Beratungsstellen, Stiftungen und Kommunen können jetzt Teil dieses großen Vorhabens werden.
Partner werdenWir haben jetzt die Chance, Armut im großen Stil zu beenden.
75 % der Armut in Deutschland entstehen, weil der Sozialstaat zu kompliziert ist, um genutzt zu werden. Mit Künstlicher Intelligenz können wir ihn jetzt bedienbar – und endlich für alle zugänglich – machen. Der vielleicht wichtigste Baustein zur Stabilisierung der Gesellschaft.
Michael Bohmeyer · Gründer &
Ashoka-Fellow

Armut zu beenden kostet Geld. Armut zu behalten kostet ein Vielfaches.
Würden alle Menschen ihre gesetzlichen Sozialleistungen abrufen, gäbe es fast keine Armut mehr – aber der Staat müsste jährlich schätzungsweise 35 Milliarden Euro mehr ausgeben.
Das wäre eine schlaue Investition: Die Folgekosten der verdeckten Armut von 10 Mio. Menschen zahlen wir heute schon – Gesundheit, verpasste Wirtschaftsleistung, Kriminalität u. a.
Die Folgekosten von Armut sind mindestens 4,5-mal höher als die Kosten ihrer Beseitigung.
Wir alle zahlen täglich für diese Folgekosten – obwohl wir sie reduzieren könnten. Dafür braucht es kein einziges neues Gesetz. Wir müssen nur dafür sorgen, dass die Betroffenen ihren gesetzlichen Anspruch geltend machen (können). Dabei helfen wir – und hoffen, damit eine längst überfällige produktive und faktenbasierte Sozialstaatsdebatte anführen zu können.
Wir haben Großes vor.
Wir sind überzeugt, dass unser Vorhaben nicht profitorientiert sein darf. Deshalb sind wir auf Spenden angewiesen.
Einige unserer Unterstützer




Das sagen andere
„WeFix.Social kann einen großen Teil der notwendigen Vereinfachungen des Sozialstaats ermöglichen. Unter unseren Landesgeschäftsführungen herrschte Einigkeit, dass dies auch den Arbeitsaufwand für die Sozialverwaltungen erheblich reduzieren würde.“
Katja Kipping
Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbandes
„Der derzeit wirksamste verfügbare Ansatz, um die Inanspruchnahme von Sozialleistungen zu erhöhen.“
Julius Sicken
Autor der Studie „Vereinfachung und Automatisierung von Sozialleistungen“
